Literaturhinweis

Literaturhinweise sind insbesondere dem ausführlichen Literaturverzeichnis von Band I und II zu entnehmen. An dieser Stelle werden nur direkt verwendete oder verwendbare Quellen angegeben. Häufig sind Angaben wie „Wald-Module, HdW [2]“ unveröffentlicht: das sind Materialien, die in 20 Jahren Haus des Waldes von unseren Vorgängern unter der Leitung von den Herren Harald Wetzel und Thomas Müller angesammelt und einstmals zur Veröffentlichung vorbereitet wurden. Eine zweite wichtige Quelle wird angegeben mit „WER/ HdW“ (Bolay, E.: Der Walderlebnisrucksack. Haus des Waldes, Stuttgart. 3. überarbeitete Auflage, 2009)


Bedauerlicherweise sind am Haus des Waldes unveröffentlichte Quellen häufig. Im Laufe von mehr als zwanzig Jahren wurden an dieser forstlichen Umweltbildungseinrichtung in mehreren Generationen von Mitarbeitenden eine Vielzahl von Materialien entwickelt und gesammelt. Alle diese werden in der Regel mit „HdW/ Bolay“ gekennzeichnet, da Herr Bolay diese für diese Veröffentlichung verfasst hat. Texte, die Herr Bolay geschrieben und Aktivitäten, die er aus seinem eigenen Repertoire beigetragen hat, werden als Bolay/ HdW“ markiert. Sinngemäß werden auch andere Autoren genannt. Der Erstautor ist in der regel derjenige, der die Idee und die Grundgedanken beigetragen hat und der Zweit- (usw.)Autor hat bei der Umsetzung mitgewirkt

 

Autor

Wenn möglich werden immer Quelle und/oder Autor angegeben. Jedoch ist dies leider meist nicht mehr möglich. In der Waldpädagogik gibt es eine „seltsame“ Form der Tradierung. Nur selten sind Originalquellen noch erfassbar, denn viele Aktivitäten sind in den meisten Büchern enthalten [3].


Es ist leider wenig üblich ursprüngliche Quellen und Autoren einzelner Spiele, Aktivitäten und Übungen präzise anzugeben. Viele sind inzwischen „Klassiker“ und Standardbestandteile, deren Herkunft und Ursprungsvariante kaum mehr zurückzuverfolgen ist [4]. Wenn solche Urheberschaften von uns aus Unkenntnis nicht zitiert werden, so bitten wir um Rückmeldungen für weitere Auflagen und die Autoren um Entschuldigung. Allerdings muss auch klar sein, dass die Vielzahl von persönlichen Variationen ein Zurückverfolgen oft verunmöglicht [5]. Bei Varianten deren Autoren uns bekannt sind, werden diese angegeben [6].

 

 


[2] Der erste, damals leider nicht vollendete, unveröffentlichte Versuch der Bündelung des waldpädagogischen Wissens und Könnens am Haus des Waldes waren die sogenannten „Wald-Module“. So wird diese Quelle auch zitiert (aus: Wald-Module, unveröffentlicht). Die Autoren dieser Manuskripte, genannt Waldmodule, sind vor allem die Damen Jutta Schär und Birgitta Schneeweiss und die Herren Harald Wetzel, Thomas Müller, Johannes Nebeling, Henner Niemann, Andreas Hipp, Bernd Niederer und Dietmar Nafz. Eventuell waren auch noch andere, heute nicht mehr auffindbare Kolleginnen und Kollegen Vorgänger an der Erstellung dieser Vorlagen beteiligt.

[3] "Jeder schreibt von jedem ab und gibt mit seiner Variante oft auch noch einen neuen Namen“. Daher prüfe jeder, welches Buch es sich noch anzuschaffen lohnt – dies gilt auch ausdrücklich für unser Werk! Ein Prüfkriterium sollte sicherlich sein, ob das Werk genügend praktische Anregungen für die konkrete und vielfältigen Durchführungen von Veranstaltungen gibt.

[4] Nur wenige sind so klar zurückführbar, wie z.B. die Nightline auf Cornell.

[5] ... und eine eigene, hochkomplizierte und vielleicht auch unnötige Forschungsarbeit wäre.

[6] Da die Verschriftlichung und didaktisch-methodische Konzeption häufig vom Erstautor vorgenommen wurde, wird dieser zusammen mit dem Haus des Waldes (HdW) genannt. Eigene Aktivitäten werden mit Bolay/HdW, am Haus übliche dann mit HdW/Bolay benannt. Bei anderen Autoren wird sinngemäß vorgegangen.